SiGeKo

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator

SiGeKo (BaustellV)

Übernahme von Planungs-, Koordinierungs- und Überwachungsleistungen für den Sicherheits- und Gesundheitsschutz von Beschäftigten auf Baustellen gem. § 3 der Baustellenverordnung (BaustellV) vom 10 Juni 1998.

Das IB-HS Ingenieurbüro Holger Schulz hat seit 1992 einschlägige SiGeKo-Erfahrungen und war auf zahlreichen Bauobjekten in Thüringen, Hessen, Sachsen, Sachsen Anhalt tätig.
§3 (2) Während der Planung der Ausführung des Bauvorhabens hat der Koordinator
  • 1. die in § 2 Abs. 1 vorgesehenen Maßnahmen zu koordinieren,
  • 2. den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan auszuarbeiten oder ausarbeiten zu lassen und
  • 3. eine Unterlage mit den erforderlichen, bei möglichen späteren Arbeiten an der baulichen Anlage zu berücksichtigenden Angaben zu Sicherheit und Gesundheitsschutz zusammenzustellen.
§3 (3) Während der Ausführung des Bauvorhabens hat der Koordinator
  • 1. die Anwendung der allgemeinen Grundsätze nach § 4 des Arbeitsschutzgesetzes zu koordinieren,
  • 2. darauf zu achten, daß die Arbeitgeber und die Unternehmer ohne Beschäftigte ihre Pflichten nach dieser Verordnung erfüllen,
  • 3. den Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan bei erheblichen Änderungen in der Ausführung des Bauvorhabens anzupassen oder anpassen zu lassen,
  • 4. die Zusammenarbeit der Arbeitgeber zu organisieren und
  • 5. die Überwachung der ordnungsgemäßen Anwendung der Arbeitsverfahren durch die Arbeitgeber zu koordinieren.

„Sicherheit zuerst - Arbeitsschutz geht alle an.“

Koordinator

BGV A1 Offizielle Begründung zur Unfallverhütungsvorschrift - "Grundsätze der Prävention"
§ 6 BGV A 1 Zusammenarbeit mehrerer Unternehmer
  • 1. Werden Beschäftigte mehrerer Unternehmer oder selbstständige Einzelunternehmer an einem Arbeitsplatz tätig, haben die Unternehmer hinsichtlich der Sicherheit und des Gesundheitsschutzes der Beschäftigten, insbesondere hinsichtlich der Maßnahmen nach § 2 Abs. 1, entsprechend § 8 Abs. 1 Arbeitsschutzgesetz zusammenzuarbeiten. Insbesondere haben sie, so weit es zur Vermeidung einer möglichen gegenseitigen Gefährdung erforderlich ist, eine Person zu bestimmen, die die Arbeiten aufeinander abstimmt; zur Abwehr besonderer Gefahren ist sie mit entsprechender Weisungsbefugnis auszustatten.
  • 2. Der Unternehmer hat sich je nach Art der Tätigkeit zu vergewissern, dass Personen, die in seinem Betrieb tätig werden, hinsichtlich der Gefahren für ihre Sicherheit und Gesundheit während ihrer Tätigkeit in seinem Betrieb angemessene Anweisungen erhalten haben.
zu § 6:
  • 1. Diese Vorschrift steht in engem Zusammenhang mit § 8 des Arbeitsschutzgesetzes und nimmt dementsprechend hierauf Bezug. Aus § 6 der bisherigen Unfallverhütungsvorschrift "Allgemeine Vorschriften" (VBG 1) wird die Vorgabe übernommen, zur Vermeidung einer möglichen gegenseitigen Gefährdung eine Person zu bestimmen, die die Arbeiten aufeinander abstimmt. Die Regelung, diese Person mit Weisungsbefugnis auszustatten, ist vorhandener rechtlicher Bestand auf Grund der bisherigen VBG 1; bei der Übernahme in die BGV A1 ist diese Bestimmung an das Kriterium der Abwehr besonderer Gefahren geknüpft worden.

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